Beratungsförderung durch die demea



Materialeffizienz, was ist das?

Die Steigerung der Ressourcenproduktivität gehört in den Focus jeder zukunftsfähigen Entwicklung. Über den effizienten Umgang mit Material können mittelständische Unternehmen jedes Jahr hunderttausende Euro einsparen.

Materialeffizienz ist für ein produzierendes Unternehmen die Relation von Produkt-Output zu Material-Input. Durch die Materialeffizienz wird charakterisiert, wie effizient das Material eingesetzt wird. Steigern der Materialeffizienz bedeutet, die Produktionskosten zu senken, damit zusammenhängend die Kosten zu reduzieren bzw. die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen. Materialkosten stellen im produzierenden Gewerbe mit ca. 40% noch vor Personalkosten (20%) den mit Abstand größten Kostenblock dar. (Quelle: demea)

[Grafik: Statistisches Bundesamt, 2003]





Was kann gefördert werden?

Mit dem Impulsprogramm Materialeffizienz gibt die Bundesregierung Unternehmen des verarbeitenden Gewerbes Anreize, die eigene Materialeffizienz zu steigern.
VerMat ist das Programm für die Beratung von kleinen und mittleren Unternehmen zur Verbesserung der Materialeffizienz.

Gefördert wird die fachliche Beratung von KMU durch autorisierte Berater.

Das STZ Prozessmanagement kann Ihnen autorisierte Leitberater zur Verfügung stellen. Wir unterstützen Sie bei der Projektdefinition, der Antragsstellung sowie der Durchführung der Potenzialanalysen und in der Vertiefungsberatung bei der Umsetzung. Sowohl die Potenzialanalyse als auch die Vertiefungsberatung wird von der demea prozentual gefördert.
Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie Interesse an dieser Unterstützung haben und machen Sie Ihr Unternehmen fit für die Zukunft.

Ziel der Förderung ist die Ermittlung von Einsparpotentialen, die auf die Reduktion des Materialeinsatzes in der Produktion gerichtet sind. Dies kann erreicht werden durch


eine entsprechende Produktgestaltung,
Optimierung der Produktionsprozesse,
Betrachtung des Produktlebenszyklus bis zur Entsorgung. (Qulle: demea)



Wie hoch ist die Förderung?

Es werden zwei Beratungsformen unterschieden


Eine fachliche Erstberatung in Form einer Potenzialanalyse in den KMU zur Analyse der Einsparpotenziale und Beschreibung erster Maßnahmen zur Umsetzung. Förderbar sind die Kosten der Beratung bis zu einer Höhe von 67% bzw. 10.000,-- € (Ziffer 6).
Eine Vertiefungsberatung vor allem bei KMU mit entsprechend komplexen Stoffströmen. Förderbar sind die Kosten der Beratung bis zu einer Höhe von 33% bzw. 99.000,-- € (Ziffer 6).

Der Gesamtbetrag der Förderung darf 99.000,-- € nicht übersteigen. Ein Unternehmen kann nur einmal eine Erst- und Vertiefungsberatung beantragen. (Quelle: demea)




Wer kann gefördert werden?

Gefördert werden können kleine und mittlere Unternehmen (KMU) gemäß der EU-Definition. In begründeten Ausnahmefällen können auch größere Unternehmen gefördert werden. Das Unternehmen soll einer der folgenden Branchen angehören:


Herstellung von Metallerzeugnissen
Herstellung von Anlagen zur Elektrizitätserzeugung und -verteilung
Herstellung von Kunststoffwaren
Chemische Industrie (ohne Grundstoffindustrie)


Was ist besonders zu beachten?
Das Vorhaben darf nicht zugleich auch durch andere Programme des Bundes, der Länder oder der Europäischen Kommission gefördert werden. Der Beratungsvertrag kann erst nach Antragseingang abgeschlossen werden. (Quelle: demea)


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